Klare Farben und weiche Grautöne

Mit buntem Blattwerk, Nebel und manchmal schon Raureif, so kündigt sich der Herbst an. Das Landschaftsbild wandelt sich stark: knallige Farben und intensive Kontraste bei Sonnenschein, im Gegensatz dazu Pastellfarben und weiche Konturen bei Nebel oder grauem Wetter. Vögel ziehen am klaren Himmel gen Süden, in der Natur wird es ruhiger. Die Äste der Bäume und Sträucher treten hervor.

Fotografisch gesehen ist der Herbst für mich die zweitschönste Jahreszeit nach dem Frühling. Strukturen und Details, die zuvor noch von Blattgrün verdeckt waren, ergeben neue Perspektiven – und mit der richtigen Verteilung von Licht und Schatten kann aus einer sonst tristen Szenerie ein spannendes Motiv werden.

27. Januar 2011

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen. Arthur Schopenhauer