Einst einer der häufigsten Vögel in unserer Kulturlandschaft

War die Feldlerche einst einer der häufigsten Vögel in unserer Kulturlandschaft, so ist ihr Bestand hier rückläufig und fast schon als gefährdet anzusehen. Bedenklich ist, dass dieser ehemalige „Allerwelts-Vogel“ der Feldmark mit unserer heutigen intensiven Landwirtschaft nicht mehr zurechtkommt.

Mit Drill-Lücken, den sogenannten „Lerchen-Fenstern“, können Landwirte dem "Vogel des Jahres 2019" den Zugang zum Boden erleichtern. Blühstreifen oder -flächen sollen für Nahrung durch Insekten sorgen.

Von Anfang April an können wir die Feldlerche an manchen Orten noch hören, wenn sie sich in die Lüfte schwingt und ihren ununterbrochenen Gesang vorträgt, der viele Minuten andauern kann. Als Bodenbrüter markiert sie mit diesen „Singflügen“ ihr Revier.

Hier hören Sie einen relativ kurzen Gesangsmitschnitt einer Feldlerche bei ihrem typischen Singflug. Aufgenommen habe ich diesen Vogel zwischen Hohwacht und Sehlendorfer Strand an der Ostsee. In meiner Aufnahme erscheint ihr Gesang deshalb unterschiedlich laut, weil sie zunächst in größere Höhe aufsteigt, kreisend ihr Revier umfliegt und dabei natürlich in alle Richtungen singt. Am Ende eines Singfluges lässt sie sich die letzten zehn Meter fallen und verstummt.

09. Juli 2020 | | Hörmotive

‚Leben ist nicht genug‘, sagte der Schmetterling. ‚Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben!‘ Hans-Christian Andersen